Ehrenmitgliedschaften

Der Vorstand des Landshuter Netzwerks hat in Anerkennung an herausragende Dienste um den Verein die Ehrenmitgliedschaft verliehen an:

  • Prof. Dr. Theodor Eikelmann am 22.10.2014
  • Horst Schladt am 02.12.2019

Wir gedenken unseren verstorbenen Ehrenmitgliedern

  • Josef Flommersfeld, Gründungsmitglied, 1974 - 2005
  • Erster Direktor a.D. Axel Haltenberger, Vorsitzender 1997 - 2002
  • Dr. Ingeborg Kölbl, Vorsitzende 1981 - 1987
  • Dr. Hanns-Joachim-Lössl, Vorsitzender 1987 - 1993

Nachruf

Der Landshuter Netzwerk e.V. trauert um sein Ehrenmitglied Josef Flommersfeld.
Geboren 1938, übernahm Josef Flommersfeld nach einer Ausbildung zum Diplom-Sozialarbeiter und ersten Berufsjahren 1974 seine Aufgabe als Lehrender Sozialarbeiter an der Fachhochschule Landshut.
Schon wenige Tage (seit 11.12.1974) später wirkte er als Gründungsmitglied bei der Gründung des Landshuter Institut e.V. mit. Dieses Institut schloss sich dem Paritätischen Wohlfahrtsverband an und erhielt die Aufgabe, als Praxisinstitut für die Lehrenden und Studierenden der Hochschule zu dienen.
Seit 1974 war Josef Flommersfeld sowohl als Lehrender an der Hochschule bei der Vermittlung praxisbezogener Ausbildungsinhalte als auch als Honorarkraft und in großem Umfang ehrenamtlich im Landshuter Institut und im Landshuter Netzwerk tätig, das aus der Fusion von drei sozialen Einrichtungen (Landshuter Institut, Brücke, Trägerverein Netzwerk) hervorgegangen ist.


Ebenfalls seit 1974 war Josef Flommersfeld ununterbrochen als Mitglied im Vorstand des Landshuter Instituts beziehungsweise des Nachfolgevereins Landshuter Netzwerk e.V. ehrenamtlich tätig. Von 1974 bis 2005 hat er die Funktion des Schriftführers innegehabt. Danach blieb er dem Vorstand als Mitglied bis zum 16.10.2019 erhalten.
Schwerpunkt seiner Aufgaben in den Praxisinstituten waren Ehe- und Lebensberatung, die Arbeit mit straffällig gewordenen Personen und deren Familien sowie der Aufbau und die Betreuung einer Pflegeelterngruppe.
Herrn Josef Flommersfeld hat sich sowohl beruflich als auch ehrenamtlich in der Sozialen Arbeit mit großem Engagement für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband verlieh ihm am 24.11.2009 als Anerkennung dafür und für seine langjährige Verbundenheit die Goldene Ehrennadel als Auszeichnung des Luise-Kiesselbach-Preises.
Wegen seines langjährigen und überaus engagierten Wirkens für den Verein hat der Vorstand des Landshuter Netzwerks am 02. Oktober 2019 beschlossen, Josef Flommersfeld als besonderen Dank die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen.
Der Landshuter Netzwerk e.V. trauert um sein Gründungsmitglied und wird Josef Flommersfeld stets ein ehrendes Andenken bewahren.


Nachruf

Der Landshuter Netzwerk e.V. trauert um sein Ehrenmitglied Axel Haltenberger. Er hat sich um den Trägerverein Netzwerk sowie dem Landshuter Institut, zwei der drei Vorgängervereine des Landshuter Netzwerks sehr verdient gemacht. Von 1997 bis 2002 hat er den Trägerverein Netzwerk, als Vorsitzender maßgeblich geprägt und gefördert. Zudem war er im Vorstand des Landshuter Instituts engagiert.
In dem sich unter seiner Führung schnell entwickelnden Trägerverein Netzwerk sorgte er für ein professionelles Management, eine effiziente Verwaltungsstruktur und verlässliche Finanzplanung. Es entsteht das Psychosoziale Zentrum am Bahnhofplatz. Seit dem Amtsantritt von Axel Haltenberger hatten alle Arbeitsbereiche eine erhebliche Ausweitung erfahren, sich die Zahl der angebotenen Dienstleistungen und Klienten erhöht sowie die Zahl der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden.
Durch die Tätigkeit im Vorstand von Institut und Netzwerk erkennt er das Potenzial der Vereinigung beider Vereine. Von der Fusion erhofft man sich eine Erweiterung des Angebots, eine verbesserte Finanzlage, eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Räume sowie eine effizientere Verwaltung. Zum 1. Januar 2003 entsteht aus dem Zusammenschluss von Landshuter Institut und Trägerverein Netzwerk der Landshuter Netzwerk e.V., in dem er nun gemeinsam mit Prof. Dr. Eikelmann als gleichberechtigter Vorsitzender wirkt. Die Eingliederung des Brücke e.V. im Jahr 2005 bereitet er noch mit vor, legt aber zum Ende des Jahres 2004 sein Amt als Vorsitzender nieder.
Der Vorstand des Landshuter Netzwerks verleiht ihm 2004 wegen seiner herausragenden Verdienste um den Verein die Ehrenmitgliedschaft. Der Landshuter Netzwerk e.V. wird sein Ehrenmitglied Axel Haltenberger stets in dankbarer Erinnerung halten.


Nachruf

Der Landshuter Netzwerk e.V. trauert um sein Ehrenmitglied Dr. Ingeborg Kölbl. Sie hat sich um das Landshuter Institut, einem Vorgängerverein des Landshuter Netzwerks sehr verdient gemacht. Von 1981 bis 1987 hat sie das Landshuter Institut als Vorsitzende maßgeblich geprägt und gefördert. In sehr schwierigen Zeiten, nach längerer Vakanz der Vereinsführung und fehlenden finanziellen Mitteln, hat sie den Verein mit dem Suchtbereich, insbesondere der Beratung von alkoholkranken Menschen, der Lebensberatung und dem Aufbau eines Seniorenbereichs konsolidiert. Im Bereich Lebensberatung wurde zu dieser Zeit Paar- und Familienberatung, Straffälligenhilfe und ehrenamtliche Bewährungshilfe angeboten. Ihr engagiertes Wirken und ihr Einsatz für den Verein sind nicht unwesentlich für die große Bekanntheit und die zunehmende Anerkennung für das damals noch junge Institut.
Schwerpunkt von Dr. Kölbls Wirken war die Gründung der offenen Seniorenarbeit im Landshuter Institut, in dem sie in wenigen Jahren eine Vielzahl von Aktivgruppen im Bereich Sprachkurse, musische und bewegungsorientierte Kurse, einen Besuchsdienst und Seniorenkulturfahrten aufbaut. Noch heute kommen viele Menschen der Generation 55+ zu Angeboten, die auf ihre Initiative zurückzuführen sind, ins Landshuter Netzwerk. Im Herbst 1984 gibt das Landshuter Institut mit Unterstützung der Stadt Landshut, den ersten Landshuter „Senioren-Wegweiser" heraus. Dieser Wegweiser wird seither in unregelmäßigen Abständen aktualisiert und ist als gemeinsame Broschüre von Stadt und Landkreis im Mai 2018 neu erschienen.
Nach der Fusion von Landshuter Institut und Trägerverein Netzwerk zum Landshuter Netzwerk im Jahr 2003, wurde sie 2005 wegen ihrer Verdienste um das Landshuter Institut von der Mitgliederversammlung des bereits neuen Vereins zum Ehrenmitglied ernannt. Dr. Kölbl war immer interessiert an der Entwicklung des Instituts und hat auch nach der Fusion den neuen Verein begleitet.
Seit dem Amtsantritt Dr. Kölbl haben alle Arbeitsbereiche eine erhebliche Ausweitung erfahren, die Zahl der angebotenen Dienstleistungen und der Klienten hat sich erhöht, die Zahl der Mitarbeiter und der Mitglieder ist gestiegen. In ihrem Bericht zur Situation des Instituts sagte die scheidende Vorsitzende, es nehme „einen festen Platz im Bereich der sozialen Dienste in Landshut ein". Dies wirkt bis heute nach.
Der Landshuter Netzwerk e.V. wird sein Ehrenmitglied Dr. Ingeborg Kölbl stets in dankbarer Erinnerung halten.


Nachruf

Der Landshuter Netzwerk e.V. trauert um sein Ehrenmitglied Dr. Hanns-Joachim Lössl.
Lössl hat sich um den Verein sehr verdient gemacht. Über viele Jahre als Vorstandsmitglied und von 1987 bis 1993 Vorsitzender des Landshuter Instituts hat er den Verein maßgeblich gefördert.
In seiner Amtszeit erfolgte die Konsolidierung der drei Arbeitsbereiche, die noch heute ein wesentlicher Teil des Vereins sind: Suchtberatung, Suchtprävention und Seniorenarbeit. Insbesondere die Suchtprävention lag Lössl am Herzen. Dieser Arbeitsbereich wurde erstmals unter seiner Führung entwickelt und voran getrieben. Das Landshuter Institut war seinerzeit eine der ersten Fachstellen für Suchtprävention in Bayern. Er hat sich stets auch um die Belange der Mitarbeitenden gekümmert und so einen Grundstein für fachlich kompetente, nachhaltige Arbeit für Menschen in unserer Region gelegt.
Nach der Fusion von Landshuter Institut und Netzwerk zum Landshuter Netzwerk wurde er 2005 wegen seiner Verdienste um das Landshuter Institut von der Mitgliederversammlung des bereits neuen Vereins zum Ehrenmitglied ernannt.
Der Landshuter Netzwerk e.V. wird ihn stets in dankbarer Erinnerung halten.