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Unsere Auszeichnungen

Wir freuen uns über die Auszeichnungen, die wir im Laufe der Jahre bekommen haben. Diese stellen eine besondere Anerkennung unserer Arbeit dar.

Preisträger des Bürgerpreises 2023

LichtBlickMacher

Wir wurden zu einem von fünf Preisträgern des Bürgerpreises des Bayerischen Landtags gewählt. Die Auslobung gab es zu dem Thema „Lichtblickmacher – Ehrenamtliches Engagement für die psychische Gesundheit".

 

Es ist uns eine ganz besondere Anerkennung und große Ehre und spornt uns direkt an, weiter unser Bestes zu geben. Unser Dank geht an alle, die täglich daran mitarbeiten und uns unterstützen dies zu ermöglichen.

 

Aus dem Presstext des bayerischen Landtages:

Fünf Initiativen erhalten dieses Jahr den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags, der unter dem Motto „Lichtblickmacher – Ehrenamtliches Engagement für die psychische Gesundheit" vom Bayerischen Landtag ausgelobt wurde. Der unabhängige Beirat wählte aus insgesamt 102 Bewerbungen fünf herausragende Projekte aus. Alle Preisträger setzen sich in besonderer Weise für Prävention und das Wohl von Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Umfeld ein.

 

Zitat von Margit Berndl, Vorstand Verbands- und Sozialpolitik, PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V.:

"Es freut mich sehr für Sie und Ihre Mitarbeiter*innen, dass Sie diese hohe Auszeichnung für Ihre engagierte und kompetente Arbeit erhalten. Herzlichen Glückwunsch! Wir dürfen als Paritätischer stolz sein, Sie bei uns als Mitglied zu haben."


Jürgen Handschuch erhält Luise Kiesselbach Preis 2026 in der Kategorie: Lebenswerk

Luise Kiesselbach Preis 2026 für Jürgen Handschuch  

Der Paritätische Bayern hat am Freitag, 13.03. den Luise Kiesselbach Preis verliehen. 

 

Zu den Preisträgern zählt auch Jürgen Handschuch. Er erhielt die Auszeichnung in der Kategorie I: Lebenswerk/Niederbayern-Oberpfalz.

 

"Bis Oktober 2025 war Jürgen Handschuch Geschäftsführer des Landshuter Netzwerks. Über 27 Jahre gestaltete er dessen Entwicklung maßgeblich mit und engagierte sich zudem 15 Jahre im Bezirksausschuss des Paritätischen Niederbayern/Oberpfalz.
 

1998 kam Jürgen Handschuch zum damals noch jungen Landshuter Netzwerk. Die Organisation war 1994 zur Unterstützung psychisch erkrankter Menschen gegründet
worden und erweiterte seinen Arbeitsbereich mit dem Zuverdienstprojekt, einem Arbeitsprojekt für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Handschuch brachte sowohl
fachliches Know-how als auch das richtige Gespür für die Menschen mit. Von Anfang an war ihm klar: Diese Organisation würde als Netzwerk weiterwachsen.
 

Was folgte, war eine Erfolgsgeschichte. 2003 fusionierte das Landshuter Netzwerk mit dem Landshuter Institut, das bereits Mitglied beim Paritätischen war. 2005 kam die nächste Expansion: Die Brücke e.V. mit ihren Angeboten in Suchtberatung, Straffälligenhilfe und Betreuungsmanagement wurde aufgenommen.
 

Seine Fähigkeit, Wachstum nicht als notwendiges Übel zu verstehen, sondern als Chance für alle Beteiligten - das zeichnet Jürgen Handschuch seit jeher aus. Er war sich stets gewiss: "Veränderung können wir. Und alleine schafft man es ohnehin nicht." Das Landshuter Netzwerk ist also kein Ein-Personen-Projekt, sondern ein Zusammenspiel vieler engagierter Menschen.
 

Was Handschuch über die Jahre hindurch vorlebte, ist sein Verständnis von Verantwortung im Sinne kontinuierlicher Selbstentwicklung. "Lernen und Neues machen bestimmen mein ganzes Leben", resümiert er. In drei Jahrzehnten führte er das Landshuter Netzwerk durch den Millenniumswechsel mit allen technologischen Herausforderungen, die Finanzkrise, die Flüchtlingskrise. "Das war eine ganz dynamische Zeit, die ich sehr genossen habe, gerade weil sich immer etwas bewegt hat und immer neue Aufgaben hinzugekommen sind."
 

Jürgen Handschuch ist dankbar für das, was er beitragen konnte, um das Landshuter Netzwerk zukunftsfähig zu machen. Denn das steht stellvertretend für sein Lebensthema: eine klare Vorstellung davon zu haben, wie sich etwas weiterentwickeln soll, was daraus werden kann und wie sich bietende Chancen genutzt werden können."

(Text: Der Paritätische Bayern)

 


 

Landshuter Netzwerk erhält den Luise Kiesselbach Preis

Ehrenplakette v. li.: Jürgen Handschuch, Lore Vogel, Prof. Dr. Theodor Eikelmann

Das Landshuter Netzwerk wurde am 25. November 2011 mit dem Luise Kiesselbach Preis ausgezeichnet. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Bayern verleiht jährlich den Luise Kiesselbach Preis in Erinnerung an die Mitbegründerin und erste Vorsitzende des Paritätischen, Luise Kiesselbach. Mit dem Preis möchte der Paritätische Wohlfahrtsverband bürgerschaftliches Engagement stärken und auszeichnen.

Das Landshuter Netzwerk kümmert sich in herausragender Weise um die psychosoziale Versorgung der Stadt und des Großraums Landshut. Es wurde durch den Zusammenschluss des seit 1974 bestehenden „Landshuter Instituts für psychosoziale Rehabilitation“ und dem 1993 gegründeten „Netzwerk - Trägerverein für Betreutes Wohnen, Arbeiten und Freizeit“ im Jahre 2003 gegründet. 2005 schloss sich der Verein „Brücke“ dem Netzwerk an. 

Die Einrichtungen für psychisch kranke Menschen reichen vom Betreuten Wohnen über Integrationsfirmen bis zum Tageszentrum für seelische Gesundheit mit vielfältigen Angeboten. Im Bereich Sucht gibt es Beratung und Rehabilitation und präventive Maßnahmen. Seit kurzem bietet das Netzwerk auch Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer.

Vor 37 Jahren wurde das Seniorenzentrum gegründet und stetig weiterentwickelt. Wie bei kaum einer anderen Organisation gehen Gründung und Ausbau der Angebote des Landshuter Netzwerks auf breitestes bürgerschaftliches Engagement zurück. Die Verwurzelung in der Gesellschaft zeigt sich besonders in der Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die aktuell über 220 aktiven Ehrenamtlichen leiten Aktivgruppen für Senioren, übernehmen vielfältige organisatorische Aufgaben z.B. bei Kulturfahrten, Freizeiten oder im Cafébetrieb oder sind im Besuchsdienst unterwegs. Sie besuchen ein- bis zweimal in der Woche Menschen die von Vereinsamung bedroht oder betroffen sind, um mit ihnen zu sprechen, ihnen vorzulesen oder spazieren zu gehen.

Eine ganz besondere Form von Betreuung stellt der Hundebesuchsdienst dar. Hier gehen Ehrenamtliche mit ihren Tieren in Senioreneinrichtungen. Der Hund bringt Abwechslung, Freude und Leben in den Alltag der Bewohner. Der Besuch bietet Gesprächsstoff und fördert so die Kommunikation, vermindert Isolation und Langeweile und vermittelt Körperkontakt und das Gefühl von Geborgenheit. Die 34 Hunde haben alle erfolgreich eine Wesensprüfung zur Eignung als Besuchshund bestanden. Das Team von Ehrenamtlichen und Hunden wird von einer Fachtierärztin für Verhaltenskunde betreut.

 

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Bayern e.V. ist einer von sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und vertritt in allen Bereichen der sozialen Arbeit etwa 60.000 hauptamtliche sowie 27.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den rund 1.400 Einrichtungen seiner mehr als 770 Mitgliedsorganisationen.

 

Quelle: Presse-Information des Paritätischen Bayern.


Goldene Ehrennadel durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband verliehen

Goldene Ehrennadel für Prof. Dr. Theodor Eikelmann

 Prof. Dr. Theodor Eikelmann 

1. Vorsitzender des Landshuter Netzwerks bis 22.11.2014, wurde für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement durch den PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband mit der „Goldenen Ehrennadel" ausgezeichnet.

Prof. Dr. Theodor Eikelmann war seit 1983 (damals noch: „Landshuter Institut für psychosoziale Rehabilitation") ehrenamtlich im Landshuter Netzwerk e.V. tätig. Er war Mitglied des wissenschaftlichen Beirats und Leiter der Abteilung Seniorenarbeit. Seit 1987 war er im Vorstand und seit 1997 1. Vorsitzender des Vereins. In diese Zeit fiel durch Verschmelzung beider Vereine die Gründung des Landshuter Netzwerks in der heutigen Form. Dass dies nur unter dem Dach des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes vonstatten gehen konnte, war für ihn „conditio sine qua non". Mit den Abteilungen „Betreutes Wohnen", „Integrationsfirmen", „Tagesstätte", „Suchtberatung" und „Seniorenzentrum" ist das Landshuter Institut zu einer der größten und renommiertesten Einrichtungen dieser Art in Niederbayern geworden.
Theodor Eikelmann hat neben seinen vielfältigen leitenden Aufgaben auch unmittelbare praktische ehrenamtliche Arbeit erbracht, zum Beispiel durch Fortbildungen für Mitglieder des Besuchsdienstes, die Organisation des Senioren-Tanzcafés und die inhaltliche Betreuung von Seniorenkulturfahrten. Darüber hinaus war er maßgeblich verantwortlich bei der Erstellung des Seniorenplans für Landshut.
Außerdem vertrat er den PARITÄTISCHEN in einer Reihe regionaler Gremien und Arbeitskreise, unter anderem bei der Agenda 21 und seit 1997 im Sozialausschuss der Stadt Landshut.


Goldene Ehrennadel für Josef Flommersfeld

 Josef Flommersfeld 

geb. 1938 - verst. 2021, übernahm nach einer Ausbildung zum Diplom-Sozialarbeiter und ersten Berufsjahren 1974 seine Aufgabe als Lehrender Sozialarbeiter an der Fachhochschule Landshut. Schon wenige Tage später wirkte er als Gründungsmitglied bei der Gründung des Landshuter Instituts mit.

 

Dieses Institut schloss sich dem Paritätischen Wohlfahrtsverband an und erhielt die Aufgabe, als Praxisinstitut für die Lehrenden und Studierenden der Hochschule zu dienen. Seit 1974 war Josef Flommersfeld sowohl als Lehrender an der Hochschule bei der Vermittlung praxisbezogener Ausbildungsinhalte als auch als Honorarkraft und in großem Umfang ehrenamtlich im Landshuter Institut und im Landshuter Netzwerk tätig, das aus der Fusion von drei sozialen Einrichtungen (Landshuter Institut, Die Brücke, Netzwerk) hervorgegangen ist.

 

Seit 1974 bis 2019 war Josef Flommersfeld ununterbrochen ehrenamtlich tätig als Mitglied im Vorstand des Landshuter Instituts beziehunsgweise des Landshuter Netzwerks; von 1974 bis 2003 hat er die Funktion des Schriftführers innegehabt. Schwerpunkt seiner Aufgaben in den Praxisinstituten waren Ehe- und Lebensberatung, die Arbeit mit straffällig gewordenen Personen und deren Familien sowie der Aufbau und die Betreuung einer Pflegeelterngruppe.

 

Mit Josef Flommersfeld wurde ein Mann geehrt, der sich in 35-jähriger Verbundenheit mit dem Paritätischen sowohl beruflich als auch ehrenamtlich in der Sozialen Arbeit mit großem Engagement für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt hat.