Ehrenmitgliedschaft für Josef Flommersfeld

geboren 1938, übernahm nach einer Ausbildung zum Diplom-Sozialarbeiter und ersten Berufsjahren 1974 seine Aufgabe als Lehrender Sozialarbeiter an der Fachhochschule Landshut.
Schon wenige Tage (seit 11.12.1974) später wirkte er als Gründungsmitglied bei der Gründung des Landshuter Instituts mit. Dieses Institut schloss sich dem Paritätischen Wohlfahrtsverband an und erhielt die Aufgabe, als Praxisinstitut für die Lehrenden und Studierenden der Hochschule zu dienen.
Seit 1974 war Josef Flommersfeld sowohl als Lehrender an der Hochschule bei der Vermittlung praxisbezogener Ausbildungsinhalte als auch als Honorarkraft und in großem Umfang ehrenamtlich im Landshuter Institut und im Landshuter Netzwerk tätig, das aus der Fusion von drei sozialen Einrichtungen (Landshuter Institut, Brücke, Trägerverein Netzwerk) hervorgegangen ist.
Ebenfalls seit 1974 ist Josef Flommersfeld ununterbrochen ehrenamtlich tätig als Mitglied im Vorstand des Landshuter Instituts beziehungsweise des Landshuter Netzwerks; von 1974 bis 2005 hat er die Funktion des Schriftführers innegehabt. Danach blieb er den Vorstand als Mitglied bis zum 16.10.2019 erhalten.
Schwerpunkt seiner Aufgaben in den Praxisinstituten waren Ehe- und Lebensberatung, die Arbeit mit straffällig gewordenen Personen und deren Familien sowie der Aufbau und die Betreuung einer Pflegeelterngruppe.
Herrn Josef Flommersfeld hat sich sowohl beruflich als auch ehrenamtlich in der Sozialen Arbeit mit großem Engagement für seine Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt. Der Paritätische Wohlfahrtsverband verlieh ihm am 24.11.2009 als Anerkennung dafür und für seine langjährige Verbundenheit die Goldene Ehrennadel als Auszeichnung des Luise-Kiesselbach-Preises.
Wegen seines langjährigen und überaus engagierten Wirkens für den Verein hat der Vorstand des Landshuter Netzwerks am 02. Oktober 2019 beschlossen, Josef Flommersfeld als besonderen Dank die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Bedingt durch die Corona-Pandemie geschah dies etwas verspätet.

Bericht der Landshuter Zeitung vom 16.06.2020.

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