Staatliche Realschule Landshut führt das Peers-Projekt ein
Bereits seit mehreren Jahren bildet das Landshuter Netzwerk an Schulen in der Stadt und im Landkreis so genannte „Peers" aus. Diese betreuen jüngere Mitschüler während des Schuljahres, um ihnen auf spielerischem Weg die Gefahren von Sucht und Abhängigkeit im Allgemeinen näher zu bringen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.
Innerhalb einer Fortbildung in den Räumen des Landshuter Netzwerks zu Beginn dieses Schuljahres erhielten die Lehrkräfte Frau Rengsberger und Frau Weinzierl einen tieferen Einblick in das Prinzip des Peers-Projekts, das hauptsächlich von der Dipl. Sozialpädagogin Frau Pfaffenberger betreut wird. Im Rahmen von zwei separaten Seminaren wurden daraufhin 24 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe an der Staatlichen Realschule von den beiden Projektkoordinato-rinnen ausgebildet. Die Kosten für Material und Verpflegung übernahmen das Landshuter Netzwerk sowie die Schule selbst.
Im Februar beginnt nun der Einsatz der Peers in den 6. Jahrgangsstufen. Dadurch sollen die Beziehungen zwischen jüngeren und älteren Schülern gezielt verbessert werden, damit das gegenseitige Vertrauen wächst und die Gefährdung durch Suchtmittel frühzeitig verringert wird. Das Projekt wird sich als fester Bestandteil des Schullebens fortsetzen und in jedem Schuljahr durch Schulungen neuer Peers weitergeführt werden.
Neue Wohngemeinschaft in Landshut eröffnet
Am 15.12.11 wurde unsere neue Therapeutische Wohngemeinschaft für psychisch kranke Erwachsene eröffnet und die vorhandenen sechs Plätze bezogen bzw. belegt.
Für die Einrichtung der Wohngemeinschaft wurde der Erlös des Entenrennens verwendet. Auch wenn noch einige Einrichtungsgegenstände fehlen und bisweilen improvisiert werden muss, sind die Bewohner/-innen in guter Stimmung und glücklich, den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt gewagt zu haben. Sie freuen sich über das geräumige und behagliche Haus, das wohlige Normalität ausstrahlt und können sich bei der weiteren Ausgestaltung beteiligen. Das Haus bietet für die Bewohner/-innen eine Heimat und mit Hilfe und Unterstützung der beiden Sozialpädagoginnen Ruken Bulut und Nicole Gigl kann ein selbstständiges und -bestimmtes Leben erreicht werden, auch als Zwischenschritt in eine eigene Wohnung.
„Bunte Lichter- Dunkle Schatten"
Bundesweiter Literaturwettbewerb zum Thema "Glückspiel und Glückspielsucht"
Die Ausschreibung erfolgt durch den Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. in Kooperation mit dem Westfälischen Literaturbüro in Unna. Schirmherrschaft über das Projekt hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans übernommen.
Einsendeschluss: 15.02.2012