"Letzte Hilfe"

Das Lebensende und Sterben macht uns als Mitmenschen oft hilflos. Uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. Der Hospizverein bietet einen Kurzkurs zur "Letzten Hilfe" an. In diesem Kurs lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können.

Kleines 1x1 des Sterbens

Der Hospizverein vermittelt Basiswissen und Orientierungen und einfach Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, die nicht auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.

 

Begleiten statt Töten

Die Letzte Hilfe, die einem Menschen in seinem Leben zu Teil wird, darf keine sein, die den Sterbenden tötet. Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Deshalb braucht es, wie auf allen schweren Wegen, jemanden der uns die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen. In "Letzte Hilfe"-Kursen wird beides vermittelt.

Inhalte des Kurses:

Die vier Unterrichtsstunden stehen jeweils für eines der vier Module:

  • Sterben ist ein Teil des Lebens
  • Vorsorgen und Entscheiden
  • Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte
  • Abschied nehmen vom Leben

 

Termin: Dienstag, 06. Februar 2018

Kursdauer: 9 bis 13 Uhr

Veranstaltungsort: Landshuter Netzwerk e.V., 2. Stock

Kursgebühr: 10 Euro

 

Der Kurs findet in Kooperation mit dem Landshuter Netzwerk e.V. statt.

 

Anmeldung und Information unter oder telefonisch unter 0871 963 67 -141.